Den richtigen Texter finden

Wie Sie eine Texterin finden, die zu Ihnen passt? Na, ganz einfach. Sie rufen mich an und fertig. Und was nicht passt, wird passend gemacht. So leicht geht das eben doch nicht (immer). Gerade habe ich mich schweren Herzens gegen einen Texter-Auftrag entschieden. Bei dem Thema musste ich leider ablehnen, was selten vorkommt. Ich finde das besser, als Blödsinn abzuliefern. Denn mir ist es wichtig, meinen Auftraggebern Qualität anzubieten. Wie man einen guten Texter für sein Thema finden kann, hat PR-Doktorin Kerstin Hoffmann in einer Checkliste hilfreich und lesenswert zusammengestellt.

Frische Texte für 2012

Der Weihnachtsbaum wartet an der Straßenecke auf den Müllmann. Kugeln, Engel, Esel lagern auf dem Dachboden. Die Wohnung ist vollständig entweihnachtet. Es kann losgehen mit frischen Texten fürs Neue Jahr.

Dieses Posting zum Thema „Allgemeinplätze vermeiden“ sollte die Aufwärmübung werden. Da ruft Kerstin Hoffmann in ihrem Blog PR-Doktor: „Ik bün all dor“ (Natürlich in der niederrheinischen Entsprechung) und stellt ihr nächstes Blog-Projekt vor: „Willkommen im Jahr der ungewöhnlichen Formulierung!“ Na toll.

Dann mach ich eben in der Blog-Parade mit. Schließlich biete ich als Texterin maßgeschneiderte Lösungen für alle Lebenslagen. Individuelle Konzepte sind meine Stärke. Und das fachlich geschulte Personal? C’est moi.

Aufwind geben – mit Projektarbeit in Zentralasien

Seit September 2007 gibt es den gemeinnützigen Verein „Uplift – Aufwind“ mit dem grünen Drachen, gegründet von acht Frauen aus ganz unterschiedlichen beruflichen Richtungen, die ein gemeinsames Ziel haben: Sie wollen ihre wirkungsvollen Ideen und Konzepte für Projektarbeit in Zentralasien weiterentwickeln, multiplizieren und auf andere Regionen übertragen.

Der grüne Drache mischt sich dezent ein

In den letzten Jahren ist es dem Verein als einziger NGO gelungen, einen festen Platz in staatlichen Waisenhäusern Kirgistans zu besetzen. Seine Mitstreiterinnen sind täglich in den Waisenhäusern aktiv und Anwältinnen der sonst sehr schutzlosen Kinder. Durch die Mitwirkung von Uplift stellt sich sozusagen automatisch Transparenz ein. Die Vorgänge in den Waisenhäusern sind nicht mehr geheim zu halten. Weiterlesen

„Lies dies!“ Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe

Nicht jeder hat dasselbe Glück wie ich und kennt eine Biologielehrerin, die zu Weihnachten beschenkt sein will. Ein wenig boshaft lege ich ihr „Der Hals der Giraffe“ von Judith Schalansky unter den Weihnachtsbaum. Dann kann sie sich mit Protagonistin Inge Lohmark aufmachen zum Parforce-Ritt durch Unterricht und Evolution. Ich bin mir sicher, sie wird gerne von dieser Biologielehrerin an einem aussterbenden Gymnasium in der nordostdeutschen Provinz lesen – mit leichtem Gruseln und großem Amüsement. Weiterlesen

„Ihr Autogramm, bitte!“

Kundenorientierungabschreckung im Casting-Zeitalter

Bei meinen morgendlichen Weihnachtseinkäufen  sollte ich mich anscheinend als Promi fühlen. Sieben mal habe ich bezahlt, sieben mal wurde ich nach meinem „Autogramm“ gefragt . Das war vielleicht vor Jahren und auch nur das allererste Mal witzig. Heute ist das nicht mehr toll, sondern mindestens RTL 5.

Auf diese Art Kundenorientierung kann ich genauso verzichten wie auf die fade Rede von König Kunde. Mir reicht ein „Bitte hier unterschreiben“, wenn die Kassiererin mir den Bankbeleg reicht. Ich fühle mich ernst genommen, sie bewahrt ihre professionelle Würde. Fertig!

Werbung aus der Kreidezeit

Bonner Läuferinnen und Läufer machen oft die Rheinrunde: über die Kennedybrücke rüber nach Beuel auf die schäl Sick, am Rhein entlang bis zu Konrad-Adenauer-Brücke, über den Fluss und am Post-Tower vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Rund zehn wunderbare Kilometer Entspannung für mich, für andere vielleicht Vorbereitung auf den nächsten Marathon.

Das machte sich Personal Trainer Felix Klemme zunutze, der sich Kreide und Flyer schnappte, um für seinen Lauftreff zur Marathon-Vorbereitung zu werben. In Zeiten von Facebook und Blog eine tolle, nur scheinbar prähistorische Ergänzung des Kommunikationskonzepts. Näher als mit seiner Werbung aus der Kreidezeit kommt Felix nicht an die Läuferinnen und Läufer in Bonn ran.

Wie viele von ihnen wohl anbeißen und sich die Flyer, die Felix wie Früchte in die Linden gehängt hat, aus den Bäumen pflücken werden?